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    <title>Gsallbahdr Zwei - Unreine Fiktion</title>
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    <description>Das Wort zum Alltag von DrNI</description>
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    <pubDate>Wed, 17 Apr 2013 08:34:58 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Gsallbahdr Zwei - Unreine Fiktion - Das Wort zum Alltag von DrNI</title>
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    <title>Poesiealbum</title>
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            <category>Unreine Fiktion</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Er war spät dran gewesen, wie immer in seinem Leben, nur damals hatte er es nicht noch nicht gewusst. Es war gerade noch so das Alter gewesen, in dem noch alles so schrecklich schön normal ist, was um einen ist. Normal schien es auch zu sein, was die schüchterne Ina von ihm gewollt hatte, sie hatte nicht viele Worte verloren, ihm nur das Buch gegeben und genickt. Ganz leer war es gewesen, er war also der Erste, der Inas Poesiealbum bekommen hatte, wenn das mal nicht von tieferer Bedeutung war. So saß er zu Hause am Küchentisch, denn außer in der Küche war da nirgends ein Tisch, und glotzte hilflos auf das Ding. Was also tun? Poesiealben waren etwas für Mädchen, es war das erste Mal, dass er so ein Ding in seinen Händen hielt, in denen er nun eine Verantwortung und eine Verpflichtung spürte. Er überlegte, ob er Paul fragen sollte. Aber Paul kannte sich bestimmt nicht mit Mädchenkram aus, Paul war schließlich einer von den Erwachsenen, auch wenn er sich oft nicht so benahm, weswegen man mit Paul gut spielen konnte. Fußball zum Beispiel, oder Indianer, oder auch Brettspiele. Wobei Brettspiele nicht so gut klappten, denn Paul konnte nicht gut verlieren, also tat er es einfach so gut wie nie. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://zwei.drni.de/archives/1316-Poesiealbum.html#extended&quot;&gt;&quot;Poesiealbum&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Fri, 05 Apr 2013 11:16:00 +0200</pubDate>
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    <title>Alfred, der letzte Freund</title>
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            <category>Unreine Fiktion</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Es war am Samstag, den 11.&amp;#160;Juni 2011 gewesen, als er sich klar darüber wurde, dass er endgültig dabei war, den Verstand zu verlieren. An diesem Samstag, genauer am Nachmittag, kurz nachdem die Sonne sich durch die dunklen Wolken eines vorbei&amp;shy;ziehenden Gewitters gequetscht hatte, hatte er das erste Mal mit Alfred gesprochen. Nein, eigentlich nicht, vielmehr: An diesem Nachmittag, kurz bevor er zum Einkaufen aufbrechen wollte, hatte Alfred das erste Mal geantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27&amp;#160;Jahre lang hatte er seinem Körper zugesehen, wie er alle möglichen Verformungen und Verfärbungen durchführte. Irgendwann hatte er verwundert festgestellt, dass er und sein Körper eigentlich identisch waren, dass die Person aber bei den Tierchen der Spezies Homo Sapiens als vom Körper entkoppelt wahr&amp;shy;genommen wurde&amp;#160;– und zwar die eigene wie auch andere Personen. Der Körper als notwendiges Utensil, als biologische Hülle, auf die man vielleicht wie in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Stadt_der_verlorenen_Kinder&quot;&gt;&lt;em&gt;Die Stadt der verlorenen Kinder&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; einfach verzichten konnte, wenn man sein Gehirn in einen Tank steckte. Der Körper lief zunächst wie von alleine, aber nun im Jahr&amp;#160;27 nach Erst&amp;shy;auslieferung, da wurde es immer offensichtlicher, dass er Wartung brauchte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://zwei.drni.de/archives/1283-Alfred,-der-letzte-Freund.html#extended&quot;&gt;&quot;Alfred, der letzte Freund&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 02 Oct 2012 11:34:00 +0200</pubDate>
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    <title>Vollkornspaghetti</title>
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            <category>Unreine Fiktion</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Es war der gleiche Geruch. Er konnte nicht weiter essen. Die Bilder waren wieder da, sie kamen mit dem Geruch von damals einfach mit. Ali war reingekrochen. »Mutprobe!«, hatte er nur gerufen. Es war Herbst und draußen auf den Feldern war es, sein Kinderfahrrad lag irgendwo im Staub, neben dem BMX-Rad, das Ali zumindest eigenen Angaben zufolge selbst geklaut hatte. Es gab keinen mutigeren Jungen als Ali, das war klar. Wenn überhaupt, dann gab es auf dieser Welt nur einen mutigeren Menschen als Ali. Das war Alis Papa. Der hatte nämlich mit echten Gewehren gekämpft, in einem ganz echten Krieg. Die Waffen seien aber mittlerweile im Garten vergraben, so erzählte das zumindest Ali. Diese Geschichte war ganz unglaublich, aber Alis Vater konnte man nicht fragen, denn der sprach nur eine komische Sprache, wenn er denn mal sprach. Meistens sprach er nicht. Manchmal brüllte er, wenn er den kleinen Ali verprügelte, aber niemand vermochte zu sagen, warum er das tat und was die dabei wie Beile fallenden Worte bedeuteten. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://zwei.drni.de/archives/1251-Vollkornspaghetti.html#extended&quot;&gt;&quot;Vollkornspaghetti&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 30 Jun 2012 16:08:00 +0200</pubDate>
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    <title>Die Geschichte einer Einsamkeit  </title>
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            <category>Unreine Fiktion</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Pils, mit Blume. Er wischte sich den Schaum von der Oberlippe, drehte das Glas mit der Aufschrift zu sich und tat, als vertiefe er sich in das Logo und den Namen der Brauerei. So ist das also, wenn man mit sich selber weggeht. Das Bier schmeckt nicht so gut wie zu zweit. Wenn man zum Rauchen rausgeht, dann ist die Kälte noch kälter, in der man steht, weil man sich für die sieben Minuten Zigarettenlänge ja keine Jacke anziehen möchte. Nicht zu viel Trübsinn blasen, so platzte eine Gedankenblase gegen seine Schädeldecke und er blickte auf, wenn auch nur um wo anders hinzublicken, und weiter auf und in der nahen Ferne verfing sich sein Blick in einem Regal voller Spirituosen, deren Namen ihm nicht alle bekannt waren. Neue Logos und Namen gab es dort zu studieren. Wer war wohl auf die irrige Idee gekommen, einen Likör schlicht &lt;em&gt;43&lt;/em&gt; zu nennen? Und wie mochte dieses Gesöff eigentlich schmecken? Und wie sahen die Leute aus, die &lt;em&gt;43&lt;/em&gt; bestellten? Dann ein Profil, genau zwischen &lt;em&gt;Lagavulin&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Tullamore Dew&lt;/em&gt;. Wohlsortierte Frisur, der aktuellen Mode gemäß, Makeup zumindest in diesem schummerigen Licht dezent, Lippenstift sehr rot, Wimpern vermutlich gepimpt. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://zwei.drni.de/archives/1237-Die-Geschichte-einer-Einsamkeit.html#extended&quot;&gt;&quot;Die Geschichte einer Einsamkeit  &quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Fri, 13 Apr 2012 09:38:00 +0200</pubDate>
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    <title>Schwarz geht immer</title>
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            <category>Unreine Fiktion</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    »Passt das zusammen,« fragte sie und wollte wohl wirklich eine Antwort wissen. Immerhin, es war erst die zweite Garnitur, die sie sich drehend und wendend vor dem Spiegel an sich anschaute. Er wusste, dass das die zweitschwierigste Frage der Welt war, die einem eine Frau stellen konnte. Die schwierigste lautete: »Bin ich zu dick?« Die hatte sie ihm bisher erspart. »Hmm?« hakte sie nach, mit einem ganz extra stimmhaften »mmm«, das sich langsam in eine höhere Tonlage schraubte, wie es sich für eine Frage gehörte. Sie wollte also wirklich eine Antwort.  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://zwei.drni.de/archives/1181-Schwarz-geht-immer.html#extended&quot;&gt;&quot;Schwarz geht immer&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 13 Nov 2011 23:54:00 +0100</pubDate>
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    <title>Fleischrest</title>
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Als er den Mülleimer öffnete schlug es ihm entgegen. Wie konnte so ein kleiner Fleischrest schon über Nacht so einen Verwesungsgeruch entwickeln? Angeekelt und fasziniert ließ er den Deckel herunterschnappen. Beim Tatort konnte man das ja nicht riechen, der Geruchsfernseher war ja noch nicht erfunden, überhaupt hätte der dann Fernriecher heißen müssen. Wie lange es wohl dauerte, bis eine Leiche zu stinken anfing? Wenn schon ein kleines Stück Fleisch, das außerdem ja noch gebraten worden war, ja wenn das schon so schnell so übel abging, wie sollte das dann bei einem ganzen Fleischberg von Mensch sein? Ob gebratene  Menschen wohl einen anderen Gestank entwickelten als rohe? &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://zwei.drni.de/archives/1088-Fleischrest.html#extended&quot;&gt;&quot;Fleischrest&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 27 Apr 2011 10:03:00 +0200</pubDate>
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    <title>Pilzpoppen</title>
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Er hielt die Schüssel fest im Arm als ob er sie nie wieder hergeben mochte. Gerade hatte er endlich die erste kleine Pause, doch mit den Gedanken kam auch anderes hoch und ein neuer Schwall ergoss sich aus ihm in das gute Porzellan von Villeroy &amp;amp; Boch. Er schloss die Augen, um das Resultat nicht sehen zu müssen und betätigte erneut die Spülung.  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://zwei.drni.de/archives/1038-Pilzpoppen.html#extended&quot;&gt;&quot;Pilzpoppen&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 13 Jan 2011 16:19:00 +0100</pubDate>
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