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    <title>Gsallbahdr Zwei - Bass</title>
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    <description>Das Wort zum Alltag von DrNI</description>
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    <pubDate>Sun, 04 Sep 2011 19:41:31 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Gsallbahdr Zwei - Bass - Das Wort zum Alltag von DrNI</title>
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    <title>Steckerbelegung Fußschalteranschluss SWR WorkingPro 12</title>
    <link>http://zwei.drni.de/archives/852-Steckerbelegung-Fussschalteranschluss-SWR-WorkingPro-12.html</link>
            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    &lt;div class=&quot;drniLeft&quot;&gt;&lt;img  class=&quot;drniLeft&quot;  src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/pro12-adapter.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;Der im Januar von mir besprochene Bassverstärker &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/705-SWR-WorkingPro-12.html&quot;&gt;SWR WorkingPro12&lt;/a&gt; hat ein nettes Feature: Über einen Fußschalter kann man die Funktionen Mute und Bass Intensifier fernsteuern. Während ich den Bass Intensifier weniger interessant finde, ist ein sanftes Mute doch sehr nützlich, es ploppt nicht und dem Tonmann kommt auch nicht das Grausen, weil der DI-Output eben auch keinen Plopp feuert. Alles cool also? Leider nicht. Der Anschluss für den Fußschalter ist ein fünfpoliger DIN-Stecker. Das genau passende Teil dafür gibt es bei Thomann nicht, aber der Fußschalter für den WorkingPro&amp;#160;400 kostet fast&amp;#160;70 Euro. Zu viel für mich als Löter und als Keyboarder, der noch zahlreiche Standard-Fußschalter herumliegen hat. Außerdem gibt es &lt;a href=&quot;http://www.thomann.de/de/lead_foot_lfd1.htm&quot;&gt;einfache Fußschalter von Lead Foot&lt;/a&gt; schon für einen Zehner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also habe ich mal mit etwas educated Guessing, einem Multimeter und ein paar Prüfspitzen den Anschluss inspiziert und die Steckerbelegung herausgefunden. Wenn man einen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Taste&quot;&gt;Taster&lt;/a&gt; (den wir meist meinen, wenn wir Fuß&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Schalter_(Elektrotechnik)&quot;&gt;&lt;em&gt;schalter&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; sagen) zwischen Pin&amp;#160;3 und Pin&amp;#160;1 anschließt, dann kann man die Mute-Funktion steuern. Ein Taster zwischen Pin&amp;#160;3 und Pin&amp;#160;5 steuert den Bass Intensifier. Das ist auch schon alles. Ich habe mir dann einen Adapter von fünfpoligem DIN-Stecker auf Klinkenbuchse gelötet, wie er oben abgebildet ist. Die Bauteile gibt es im Handel. Wer den Bass Intensifier auch schalten will, der muss eben zwei Kabel aus dem DIN-Stecker herauskommen lassen. An diesen Adapter kann jeder preisgünstige Keyboard-Fußschalter angeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe bewusst darauf verzichtet, die teuren und guten Klinkenbuchsen mit Verriegelung von Neutrik zu verwenden. Mir ist es lieber, wenn beim Zug am Kabel die Klinkenkupplung auseinander geht als wenn die naturgemäß wacklige DIN-Buchse belastet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spaß beim Nachkochen und Sparen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;drniLeft&quot;&gt;&lt;img  class=&quot;drniLeft&quot;  src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/pro12-adapter-plan.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 28 Oct 2009 09:49:00 +0100</pubDate>
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    <title>Svoboda</title>
    <link>http://zwei.drni.de/archives/823-Svoboda.html</link>
            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Muss ein Akustik-Bass unbedingt &lt;em&gt;Freiheit&lt;/em&gt; (Svoboda) heißen? Letztendlich sind so gut Akustik-Bässe immer zu leise, um ohne Verstärker irgendwie zu funktionieren. Frei macht das eigentlich nicht. Doch Adrian Maruszczyk meint eine andere Freiheit, wenn er sein neues Produkt &lt;em&gt;Svoboda&lt;/em&gt; nennt: Die Freiheit bei den Spielmöglichkeiten, bis rauf zum 24. Bund zu kommen und überhaupt so spielen zu können, wie man will. Und das eben auf einem Akustik-Bass. Bei Adrian klingt das  dann so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;&lt;object width=&quot;560&quot; height=&quot;340&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/smUWjV049M0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/smUWjV049M0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;340&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;(&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=smUWjV049M0&quot;&gt;DirektRöhre&lt;/a&gt;)&lt;/small&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Bei mir würde es vermutlich etwas weniger frei klingen. Obwohl ich ja sonst Akustik-Bässen eher kritisch gegenüber stehe wirkt der Appeal dieses Teils doch recht zügig auf mich. Was mir aber nichts nützt, denn mit einem Preis von 4.900€ (laut Bassprofessor 3/2009) würde er meinen Geldbeutel mehr befreien, als dieser es zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bleibe ich elektrisch glücklich mit meinem &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/793-Maruszczyk-Frog-Beta-5-Custom.html&quot;&gt;Frosch&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Tue, 25 Aug 2009 19:18:00 +0200</pubDate>
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    <title>Bass-Amp ohne Amp: Hartke Bass Attack VXL</title>
    <link>http://zwei.drni.de/archives/794-Bass-Amp-ohne-Amp-Hartke-Bass-Attack-VXL.html</link>
            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    &lt;div style=&quot;position:relative; margin-bottom:10px; margin-left:0px; width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; vertical-align:text-bottom&quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/bass-attack1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;Am liebsten basse ich natürlich über meinen &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/705-SWR-WorkingPro-12.html&quot;&gt;SWR Heizlüfter&lt;/a&gt;. Letztens spielten &lt;a href=&quot;http://www.delta-b.rockt.de&quot;&gt;wir&lt;/a&gt;  zum wiederholten Male in einer Kneipe, in der weder Platz für die Monitoranlage noch für meinen Bassverstärker war. Also die PA hinter die Musiker&amp;hellip; Da ist man dann froh über gute EQs auf den Summen der PA, damit man das Pfeifen los wird. Glücklicherweise sind wir nicht laut. Aber mein Bass-Sound direkt ins Pult war für&#039;n Eimer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung in solchen Fällen reicht von gut und günstig bis geil und teuer: Im einfachsten Fall tut es eine (aktive) DI-Box. Für etwa 35€ bekommt man die LDI&amp;#160;02 von LD Systems, taugt auch für Keyboards und Akustik-Gitarre und bekommt den Saft vom Pult (Phantomspeisung) oder von Batterie. Wer bass-spezifisch den Sound verbiegen will, muss zum Bass-Preamp greifen. Hier kommt der Hartke &lt;em&gt;Bass Attack VXL Tone-Shaper Pre Amp&lt;/em&gt;&amp;#160;&amp;ndash; so der volle Name&amp;#160;&amp;ndash; ins Spiel. Preislich manchmal sogar für knapp unter 100€ zu haben und damit ein Schnäppchen. Günstiger und wie gewohnt auch ziemlich billig kann nur Behringer, darüber wird es erst mit SansAmp interessant und über doppelt so teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich macht das Kästchen einen guten Eindruck: Im Gegensatz zum SansAmp wie auch zum Behringer sind die Knöpfe im Verhältnis zu den zwei Fußschaltern versenkt montiert, so dass man auch bei einer eher ungezähmten Bühnenpräsenz nicht auf die Potis tritt. Diese sind mit der Frontplatte verschraubt wie es sich gehört. Alles ist aus solidem Blech. Einzig die zwei Schalter für Pre/Post EQ und Betrieb über Phantomspeisung an der linken Gehäuseseite wirken so, als würden die Knöpfe eines Tages dahinscheiden. An der Unterseite eine kurze Ernüchterung: Der Deckel vom Batteriefach ist so lausig, dass ich ihn gleich mit Gaffa sichere. Vorsichtshalber klebe ich auch die Kontakte des Batterieanschlusses ab, weil die frei herumflattern und auf die Platine kommen könnten. An der Unterseite wurden bei meinem Exemplar zwei Schrauben vergessen, das ist einfach nur Pfusch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/315-Neue-Ohren.html&quot;&gt;Studioabhöre&lt;/a&gt; mache ich mir ein Bild von der Lage. Zum A/B-Vergleich ziehe ich den DI-Out des SWR-Amps heran, schließlich landet der normalerweise auf der PA. Erste Erkenntis: Auch ohne Aktivierung des Aural Enhancers verbiegt der SWR den Sound deutlich&amp;#160;&amp;ndash; zu meinem Wohlgefallen. Kann der Bass Attack einen vergleichbaren Sound? Nach wenigen Minuten kurbeln: Er kann! Hartke ist natürlich nicht SWR (und umgekehrt), aber was aus dem Kästchen kommt, das tönt durchaus brauchbar. Auch ein kurzer Test am  klanglich unbehandelten Monitor-Input des SWR-Amps bestätigt dies. Für meinen Sound benutze ich dabei die &lt;em&gt;Shape&lt;/em&gt;-Funktion und den Zweiband-EQ. Der Bass-Regler greift gut, der Treble-Regler liegt mir etwas zu tief: Hier werden nicht nur die Höhen geregelt sondern auch der Knurr, also eher die Mitten. Der &lt;em&gt;Harmonics&lt;/em&gt;-Effekt (Röhrensimulation) wird verwirrenderweise mit dem Schalter &lt;em&gt;ON/OFF&lt;/em&gt; aktiviert, hinter dem ich die Mute-Funktion vermutet hätte, die aber nicht existiert. Die Röhrensimulation besticht überhaupt nicht, ich kann ihr nichts abgewinnen, kurzum: Man hätte sie wahrlich weglassen können. Auch als Verzerrer (&lt;em&gt;Harmonics&lt;/em&gt;-Regler Richtung Rechtsanschlag) taugt sie nicht, da sie keinen extra Level-Regler hat und im Vergleich zum normalen Signal brachial laut daher kommt, sobald man den &lt;em&gt;ON/OFF&lt;/em&gt;-Knopf betätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative; text-align:right; margin-reight:0px; margin-bottom:10px;width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; vertical-align:text-bottom&quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/bass-attack2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Die Bedienung des Geräts ist kaum optimaler als die Anleitung. Der &lt;em&gt;Shape&lt;/em&gt;-Fußschalter befindet sich links, der zugehörige &lt;em&gt;Shape&lt;/em&gt;-Regler rechts oben neben dem Regler für den Ausgangspegel. Der Schalter für die Röhrensimulation ist rechts, die Einstellknöpfe sind links oben und rechts oben. Wer soll denn das noch blicken? Am besten stellt man sich ein Mal seinen Sound ein, schreibt das zusätzlich noch auf, und lässt das ganze dann in Ruhe. Die Anleitung ist gelinde gesagt zum schütten: »Wow Man! You just bought the coolest and most useful tool a bass player can own, the Hartke Bass Attack!«&amp;#160;&amp;ndash; so geht es los, und viel besser wird es nicht. Zum Thema Stromversorgung weiß die Anleitung: »Hey, life&#039;s a trade off, so is powering your audio gear.« Jaja. Dass man mit aktiviertem Ground Lift keinen Saft über Phantomspeisung bekommt, mag ja ein Trade-Off sein, wer sich aber für eine simple aktive  DI-Box von Palmer entscheidet, muss diesen Kompromiss nicht eingehen und auch keine coolen Sprüche ertragen (da bei Palmer keine Anleitung dabei ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum obligatorischen XLR-Ausgang verfügt der Bass Attack über einen Line Out (Klinke). Beide kann man zusammen auf Pre EQ schalten, dann hat man eine simple aktive DI-Box. Ein eindeutiger Mehrwert. Dann gibt&#039;s wie bei jeder DI-Box noch einen Link-Ausgang, mit dem man einen Amp oder sonstwas füttern kann, das wird komplett vor dem Pre-Amp abgezweigt. Power nimmt  das Teil auch von einem Netzteil, das bei Thomann nicht dabei ist, wo anders aber schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlußfolgerung: Wer ab und zu ohne Amp unterwegs ist oder sein muss, wer eine Backup-Lösung für seinen Amp sucht und wer dabei nicht auf eine Soundverbiegung im Stil von Hartke verzichten möchte, der findet mit dem  Bass Attack eine flexible und günstige Lösung. Mehr als den gezahlten Preis von 105€ ist das Ding mir persönlich aber nicht wert, zumal bei meinem Exemplar gepfuscht wurde und der zuschaltbare »Röhrensound« für mich einfach nur nutzlos ist. Außerdem: Menschen mit Stilempfinden sollten die Anleitung ungelesen beiseite legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Killerfeature für die nächste Version wäre ein zusätzlicher Kopfhörerausgang zum stillen Üben. 
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    <pubDate>Sun, 12 Jul 2009 12:13:00 +0200</pubDate>
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    <title>Maruszczyk Frog Beta 5 Custom</title>
    <link>http://zwei.drni.de/archives/793-Maruszczyk-Frog-Beta-5-Custom.html</link>
            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    &lt;div style=&quot;position:relative; margin-bottom:10px; margin-left:0px; width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; vertical-align:text-bottom&quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/frog-kopf1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;Angefangen mit einem billigen Johnson, weitergemacht mit einem Ibanez Soundgear, dann mit ein paar Ausrutschern gelandet bei einem Harley Benton HBB5000 Edelbass, der in den letzten Jahren &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/766-Die-Geschichte-meines-Harley-Basstelton.html&quot;&gt;bis zum Anschlag gepimpt&lt;/a&gt; wurde. Doch der Weisheit letzter Schluss ist ein Harley Benton auch in Vollpimpung nicht, es fehlte an genügend Knurr und E- und H-Saite zeigten sich etwas schwammig, wenngleich auch viel besser als im Original. Ich machte mich auf die Suche nach einem weiteren Pferd im Stall, doch auch &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/777-Bis-jetzt-keine-Bass-Erleuchtung.html&quot;&gt;renommierte Läden brachten nur marginalen Erkenntnisgewinn&lt;/a&gt;. Leider wird man in vielen Läden auch dann noch irgendwie stiefmütterlich und von oben herab behandelt, wenn man im Begriff ist, bis zu 1500€ auf die Theke zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor einem Jahr &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/576-Baesser-aus-dem-Osten.html&quot;&gt;war ich auf Public Peace Productions gestoßen&lt;/a&gt;, die Firma von Adrian Kuban-Maruszczyk, die nicht nur einige polnische Marken in Deutschland vertreibt, sondern unter dem Namen &lt;em&gt;Maruszczyk Instruments&lt;/em&gt; auch eigene Bässe im Programm hat. Das nobelste Modell, der Frog Omega Signature, ist auch bei &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/605-Gadu-Gadu-Live-at-the-Yard.html&quot;&gt;Gadu Gadu&lt;/a&gt; zu hören&amp;#160;&amp;ndash; gespielt vom Meister selbst. Soundland in Fellbach hatte eine sehr kleine Auswahl an diesen Bässen, der lokale Bassguru war aber nicht sehr gesprächig darüber. Also schickte ich Adrian eine Mail mit ein paar Fragen und es entsponn sich eine kleine freundliche Korrespondenz. Dabei ist es wirklich erwähnenswert, dass Adrian sich um alle Sorgen und Wünsche direkt kümmert und dabei genau den Service bietet, den man in großen wie kleinen Musikläden selten findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit zog ins Land und irgendwann war ich der vagen Sucherei überdrüssig und mittlerweile hatte Adrian seine Vorführmodelle von der Musikmesse im Online-Shop. Kurzerhand entschied ich mich, mir einen Frog zur Ansicht schicken zu lassen. Das hatte Adrian so vorgeschlagen, er könne ja einfach mal was schicken. Ein Fünfsaiter sollte es werden, der Frosch war schon im Soundland recht angenehm vom Handling her. Vielversprechend war das Custom Modell mit aktiven EMG-Pickups und Noll Dreiband-Elektronik. I did the deed, und da kam das Paket, ein bemerkenswert geiles Gigbag von Canto dabei und ein richtig guter Gurt. Zunächst hatte sich auf unerklärliche Weise was verstellt, aber mit einer vorsichtigen Benutzung der beiden Halsspannstäbe war gleich alles in Butter. Das Ding also an den &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/705-SWR-WorkingPro-12.html&quot;&gt;SWR Heizlüfter&lt;/a&gt; geklemmt und aufgedreht und&amp;hellip; &lt;em&gt;Boaarr ey Alter ey!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Hals her etwas dicker als der Benton. Die Maruszczyk-Saiten garantieren, dass man den Sound auch beim Saitenwechsel behalten kann und spielen sich angenehmer als die bisher von mir benutzten D&#039;Addarios. Leider klingen sie auf meinem Benton überhaupt nicht gut. Die Korpus-Form bezeichnet Adrian schlicht als »optimal«. Mir gefällt sie auch sehr gut. Beim Spielen fällt sie eigentlich gar nicht auf, für mich ein Zeichen, dass sie gut gewählt ist. Optisch muss man sie mögen, was ich tue und was meinen Hang zum Individualismus unterstützt. Durch die Bank ein nobles Gerät, ohne protzig zu sein. Das Handling lässt sich mit der Einzelreiter-Bridge und den zwei Spannstäben allen Wünschen anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sound ist eine schwierige Sache. Seit meinem Ausflug zu Station Music weiß ich, dass auch teuerste Bässe einen Sound haben können, den ich gruselig finde. Es ist also Geschmackssache. Der Frog klingt über einen SWR-Amp dezent knurrig aber nicht rotzig-knurrig. Tiefenfundament ist kein Problem. H- und E-Saite haben Definition. Mittig hat der Frog einen nasalen »Knöök«, der auf dem Hals-Pickup einen wundervollen Sound zum Poppen liefert, auf dem Bridge-Pickup lässt sich bei abgedrehten Höhen ein sehr individueller, leicht kontrabassiger Sound erzeugen. Beide Pickups zusammen geben einen eher braven aber noch durchsetzungsstarken Ton, der sich im Bandgefüge zumindest &lt;a href=&quot;http://www.delta-b.net&quot;&gt;bei uns&lt;/a&gt; gut integriert. Mit der Dreiband-Elektronik kann man einiges machen. Diese Elektronik ist zusammen mit den zwei aktiven EMG-Humbuckern übrigens das »Custom« in meinem Frog Beta: Normalerweise gibt&#039;s beim Frog Beta die JM-Bestückung mit 2-Band-Elektronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe also den Bass nicht wieder zurückgeschickt. Nicht ganz glücklich war ich zunächst über die paar kleineren Dings und Dongs im Lack, die das Messe-Vorführmodell mitbrachte. Dann rechnete ich den geschätzten Neupreis ohne Messe-Rabatt aus und wurde zufrieden. Der geschätzte Kollege R. kam auch zum Testen vorbei, fing kurzentschlossen das Sabbern an und landete mit einem viersaitigen Elwood&amp;#160;L, einer Maruszczyk-Weiterentwicklung J-Konzepts, seinen persönlichen Traumbasstreffer. Ebenfalls um einiges reduziert, da von der Messe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile habe ich mit meinem Frog schon diverse Gigs gespielt und viele Stunden im Musikzimmer verbracht. Die Faszination hat noch nicht nachgelassen. Wer also einen frischen und frechen Bass mit Star-Qualitäten aber ohne Star-Allüren sucht, der sollte Adrian mal eine Mail schreiben. Doch Vorsicht: Steht so ein Frog einmal im eigenen Wohnzimmer, dann will er auch da bleiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative; margin-bottom:10px; margin-left:0px; width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; vertical-align:text-bottom&quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/frog-bass1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 05 Jul 2009 16:09:00 +0200</pubDate>
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    <title>DrNI: KlingKlangDingDong</title>
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            <category>Bass</category>
            <category>Klangkonsum</category>
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Nach zwei Jahren Bauzeit mit vielen viel zu langen Pausen ohne Muse und ohne Energie für den letzten Schliff ist es nun so weit. Einzelne meinten ja schon, ich solle das Werk wegwerfen und neu beginnen. Das kommt natürlich nicht in meine Tüte. Auch wenn man nach zwei Jahren eigentlich schon weiter ist als das eigene neue Album. Nun denn, so sieht das Dingen aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://www.drni.de/em/&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.drni.de/em/pix/002-cover-large.jpg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Im Vergleich zum Vorgänger &lt;em&gt;Constant Change&lt;/em&gt;, dem ja hierzublog &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/categories/10-Constant-Change&quot;&gt;eine ganze Serie gewidmet ist&lt;/a&gt;, gibt es über &lt;em&gt;KlingKlangDingDong&lt;/em&gt; weniger zu sagen. Es handelt sich um eine bildhafte Klangkollage in vier Stücken, die gegen Ende bis an die Grenzen des allgemeinen Musikverständnisses geht. Die Musikrichtung ist grob geschätzt Ambient vermischt mit experimentellen Klängen. Spätfolgen einer &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Schule_(Elektronische_Musik)&quot;&gt;Berliner Schule&lt;/a&gt; sind auch zu finden. Die Grundstrukturen sind zumeist im Sequenzer erstellt, darüber wurde improvisiert. &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/158-Track-6-Computational-Linguistics-From-Treebanks-to-Melodies.html&quot;&gt;Nach erprobter Manier&lt;/a&gt; wurden für ein Stück die syntaktisch annotierten Sätze aus der &lt;a href=&quot;http://www.ims.uni-stuttgart.de/projekte/TIGER/&quot;&gt;TiGer-Baumbank&lt;/a&gt; als Eingabedaten für einen Melodiegenerator benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Einsatz kommen dabei zahlreiche ungewöhnliche Klangerzeuger, die aber nicht immer als solche auffallen: Gesampelte Stimmen und Salatschüsseln, verfremdete Regentropfen, und auch ein Vocoder ist in einem Stück dabei. Selbstverständlich sind auch diverse Synthesizer beteiligt gewesen, natürlich der &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/categories/12-OB-12&quot;&gt;OB-12&lt;/a&gt; aber auch ein Juno 106 und die fabulantastische Software &lt;a href=&quot;http://zynaddsubfx.sourceforge.net/&quot;&gt;ZynAddSubFX&lt;/a&gt;, um nur die wichtigsten zu nennen. Bass ist zumeist Bass, elektrisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auf &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/em/em002.php&quot;&gt;zum kostenlosen Download von &lt;em&gt;KlingKlangDingDong&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jamendo-Player zum Vorhören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;object width=&quot;200&quot; height=&quot;300&quot; classid=&quot;clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000&quot; codebase=&quot;http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=7,0,0,0&quot; align=&quot;middle&quot;&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://widgets.jamendo.com/de/album/?album_id=47210&amp;playertype=2008&amp;refuid=258527&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;quality&quot; value=&quot;high&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;bgcolor&quot; value=&quot;#FFFFFF&quot; /&gt;&lt;embed src=&quot;http://widgets.jamendo.com/de/album/?album_id=47210&amp;playertype=2008&amp;refuid=258527&quot; quality=&quot;high&quot; wmode=&quot;transparent&quot; bgcolor=&quot;#FFFFFF&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;300&quot; align=&quot;middle&quot; allowScriptAccess=&quot;always&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; pluginspage=&quot;http://www.macromedia.com/go/getflashplayer&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/embed&gt;&amp;#160;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 13 Jun 2009 23:59:00 +0200</pubDate>
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    <title>Bis jetzt keine Bass-Erleuchtung</title>
    <link>http://zwei.drni.de/archives/777-Bis-jetzt-keine-Bass-Erleuchtung.html</link>
            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
    <content:encoded>
    Die Qual der Wahl&amp;hellip; nach insgesamt über 300km Reise hin und zurück zu &lt;a href=&quot;http://www.station-music.de/&quot;&gt;Station Music&lt;/a&gt; wieder zu Hause im Musikzimmer. Also Lakland war&#039;s nicht, die Brücke gefällt nicht, der Sound ist super aber irgendwie nicht so &lt;em&gt;das&lt;/em&gt;. G&amp;amp;L, naja, nee irgendwie gar nicht so das, was mich vom Hocker reisst. Musicman? Sowieso zu teuer. Düsenberg halbakustisch gefällt mir nicht. Die nobelste Variante der Prestige-Serie von Ibanez ist nur als Sechssaiter zum Test verfügbar. Die weniger noble Variante gefällt im Ansatz, vor allem mit dem geschraubten Hals, kann dann aber nicht vollends überzeugen: Sehr angenehmes Handling, aber vom Sound her nicht klar genug. Also doch wieder zu wenig Auswahl, das was ich testen will, ist nicht da. Sandberg gefällt nach wie vor, sicher immer ein Teil der näheren Auswahl.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn&#039;s nach dem Boss geht, sollte man am besten gar nichts anfassen. Nunja, die Alembic-Abteilung mit den 14k€-Bässen  ist extra abgesperrt, aber ich habe ja ein reales Kaufinteresse und nicht etwa im Lotto gewonnen, also will ich da gar nicht erst hin. Maruszczyk gibt es gar nicht. Der Boss  tritt sein Misstrauen gegenüber der polnischstämmigen Marke breit. Er bezeichnet Maruszczyk-Bässe als schlechte Geldanlage. Mann wisse ja nie, ob es die Firma nächstes Jahr noch gäbe, und wer kaufe dann schon einen gebrauchten Maruszczyk. Weil seinem Bass-Guru, der heute natürlich abwesend ist, die Delano-Pickups nicht passen, haben die vor Ort befindlichen Sandberg-Bässe alle möglichen Edel-Pickups, Häussel oder sogar Alembic. Das ist zwar eine nette Idee, hilft mir aber nicht weiter, da ich den Geschmack des abwesenden Gurus in dem Punkt nicht teile. Was mir auch nicht so recht weiter hilft, sind Bässe mit reinen Stahlsaiten drauf. Ich würde sowieso als erstes Drähte aus einer Nickel-Legierung aufziehen, wie sie ja die meisten Basser verwenden. Also würde ich das Teil im Laden auch gerne gleich so testen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fender, das sei immer eine gute Wahl. Der R. und ich befingern einen klassischen Fender Jazz. Ja, klingt gut, sieht gut aus, ist gut verarbeitet. Hat aber nur einen Sound, und andere Griffbretter sind sympathischer. Man könne doch auch gleich das Original nehmen, meint der Boss. Schon wahr, aber einige Kopien sind eben einfach besser. Zu Hause angekommen fasziniert der &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/766-Die-Geschichte-meines-Harley-Basstelton.html&quot;&gt;Harley Basstelton&lt;/a&gt; wieder mit dieser Klarheit und Präzision, die er seit der neuen Elektronik inne hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist mehr faszinierend als erschreckend, dass ein Shop mit um die 600 Bässen im Ausstellungsraum immer noch keine Erleuchtung bringt. Es war einfach kein einziger dabei, der spontan die Ohren zum glühen und die Augen zum Leuchten gebracht hätte. Amüsanterweise gab es so einen Bass im &lt;a href=&quot;http://www.soundland.de/&quot;&gt;Soundland&lt;/a&gt;. Es war ein Maruszczyk&amp;#160;Elwood&amp;#160;L&amp;#160;24. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 23 May 2009 15:33:36 +0200</pubDate>
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    <title>Die Geschichte meines Harley Basstelton</title>
    <link>http://zwei.drni.de/archives/766-Die-Geschichte-meines-Harley-Basstelton.html</link>
            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    &lt;div style=&quot;position:relative; margin-bottom:10px; margin-left:0px; width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; vertical-align:text-bottom&quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/benton1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;Eine kleine Vorgeschichte:&lt;/strong&gt; Im Spätsommer 2005 ergab es sich, dass die geschätzte Gefährtin und meine Wenigkeit sich in einem Dörflein namens Treppendorf einfanden, seines Zeichens Teilort von Burgebrach. Diese Gemeinde mit nur wenigen Seelen wäre wohl heute gänzlich ausgestorben und sowieso unbekannt, wäre da nicht das nach eigenen Angaben größte Musikhaus Europas beheimatet, auch bekannt als Thomann. Nun war diesem Ausflug&amp;nbsp&amp;ndash; der eigentlich ein Abstecher einer Urlaubsreise war&amp;nbsp&amp;ndash; eine seltsame Liebschaft vorausgegangen, nämlich die zu einem Harley Benton HBB5000 Edelbass (&lt;a href=&quot;http://www.bass-info.de/Harley_Benton_HBB5000_FL.pdf&quot;&gt;hier gibt es eine Art Datenblatt der Fretless-Version&lt;/a&gt;). Es war so etwas wie eine Brieffreundschaft, denn gesehen hatte man sich ja noch nie, außer auf Fotos. Auch eine Review in Gitarre &amp;amp; Bass war studiert worden und so war es keine Überraschung, dass der Urlaub mit dem Erwerb dieses nobel ausschauenden Fünfsaiters quasi endete. Anzumerken ist noch, dass ich bei Thomann nicht das besichtigte Instrument erhielt, sondern ein frisches aus dem Lager. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Profil:&lt;/strong&gt; Der Harley Benton HBB5000 ist ein Fünfsaiter mit Edelbass-Look, die verwendeten Materialien sind Mahagoni (Korpus) und Bubinga (Decke und Kopfplatte) sowie Mahagoni und Ahorn (für den durchgehenden Hals). Die Hardware ist in Mattchrom gehalten, auch bekannt als silber-metallic. Zwei Asia-Humbucker feuern in eine Asia-Elektronik mit dem üblichen Zeug (Höhen, Tiefen, Überblendregler, Lautstärke). Vom Grundsound her ist der Benton mehr tief und breit und wuchtig als knurrig und luftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unfreiwillige Pimpung Nr. 0:&lt;/strong&gt; Das Exemplar aus dem Lager hatte einen defekten Balance-Regler. Ich beschwerte mich bei Thomann, schlug vor, sie mögen mir das Teil einfach schicken, da es billiger sei als der Versand des ganzen Instruments. Das taten sie und ich baute das neue Teil ein, funktionierte dann tadellos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Pimpung Nr. 1:&lt;/strong&gt; Dummerweise kam der HBB5000 schon Ende 2005 den in den Reviews erzeugten Erwartungen dann doch nicht so nach. Das lag natürlich auch an meinem nicht gerade brillianten Amp, einem Trace Elliot BLX-80 ohne Hochtöner. Als ersten Schritt hatte ich gute &lt;a href=&quot;http://store.daddario.com/category/145926/EXL170-5_Long_Scale_5-String_45-130&quot;&gt;Saiten von D&#039;Addario&lt;/a&gt; draufgemacht, aber da hörte man keinen Unterschied. Aber ich war jung und blöd und hatte das Geld, also kaufte ich dem Benton erst mal ein paar schnuckelige Pickups von Delano aus der &lt;a href=&quot;http://www.delano.de/products.html?&amp;cHash=e7ee8546d0&amp;tx_smtdelano_pi1[cat]=1&amp;tx_smtdelano_pi1[series]=10&amp;tx_smtdelano_pi1[strings]=6&amp;tx_smtdelano_pi1[system]=62&quot;&gt;SBC-Serie&lt;/a&gt;. Ganz normale Soapbars. Da ich den Equalizer überflüssig fand und die Asia-Elektronik mir nicht vertrauenswürdig schien, baute ich das Ding kurzerhand aus. Das Adrenalin schob kräftig als ich mit verschiedenen Bohrern im Elektronikfach herumfuhrwerkte um Platz zu schaffen für zwei Drehschalter, die beide Pickups in Single Coil, Humbucker, und Parallelbetrieb umschalten sollten. Dann fehlte noch eine Elektronik. Der heutige Mitbewohner T. entwarf aus dem Kopf einen Preamp, den ich auf Lochrasterplatine umsetzte. Passte gerade so rein. Funktionierte aber super. Das Problem war der passive Überblendregler für die Pickups, der in Mittelstellung so leise war, dass wir die Verstärkung bis zu einem deutlichen Rauschen aufdrehen mussten&amp;#160;&amp;ndash; in den Seitenstellungen aber so laut, dass der Preamp zum Verzerrer wurde. Diese Probleme sollten einige Jahre ungelöst bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative; text-align: center; margin-bottom:10px; margin-top:10px; width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; &quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/benton3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die unfreiwillige Pimpung Nr. 2:&lt;/strong&gt; Im Juli 2007 fielen diese kleinen netten Plastik-Dichtungsringe aus den Mechaniken. Sie waren von einer Kante an den Federringen aus Metall direkt darüber buchstäblich durchgefressen worden. Ich reklamierte und erhielt vom kundenfreunlichen Thomann neue Plastikringe kostenlos zugesandt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die halbfreiwillige Pimpung Nr. 3:&lt;/strong&gt; Ein weiteres Jahr zog ins Land, ich spielte das Instrument oft, in guten Zeiten täglich und natürlich bei den mehr oder minder regelmäßigen Gigs meiner &lt;a href=&quot;http://www.delta-b.rockt.de&quot;&gt;Kapelle&lt;/a&gt;. Mittlerweile hatte ich mir einen &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/557-Der-SWR-LA12-So-etwas-wie-eine-Review.html&quot;&gt;SWR-Amp&lt;/a&gt; angeschafft und hörte genauer hin, und die Pickup-Wahlschalter zahlten sich dann doch aus. Den Bass hatte ich immer wieder neu eingestellt, bis er einen grandiosen Spielkomfort an den Tag legte. Das relativ putzige Hälschen kommt dem trotz der fünf Saiten auch sehr entgegen. Dann eines Tages, am Tag nach einem Gig, zog ich frische D&#039;Addarios auf. Am Tag danach beim Stimmen ein Knall und &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/571-Brechaniken-von-Harley-Benton.html&quot;&gt;die Mechaniken zerbröselten&lt;/a&gt;. Naja zumindest eine. Obwohl Thomann ein kostenloses Ersatzteil auf Kulanz schickte, beschloss ich, den Bass auf Mechaniken von Kluson umzubauen. Sicher ist sicher. Die neuen waren in Chrom. Wie die Knöpfe schon seit Pimpung&amp;#160;1, die alten Knöpfe hatten nicht mehr gepasst. Ich hatte Glück und konnte die gleiche Bridge bei Ebay in günstig und in Chrom erwerben. Übrigens: Die Bridge ist wirklich gut, sehr massiv, nichts klappert, und sehr gut einzustellen. Boston Straplocks in Chrom hatte ich schon länger montiert. Nun war der Bass also komplett von Mattchrom auf Chrom umgestiegen, bis auf die Saitenhülsen an der Rückseite, die keiner sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die fast letzte Stufe, Pimpung Nr. 4:&lt;/strong&gt; Quasi &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/761-Vorbei.html&quot;&gt;zum Abschluss&lt;/a&gt; beglückte ich mich mit einer neuen Bass-Elektronik für die hier vorgestellte Gurke. Diesmal aber richtig. Die Pickups mussten entkoppelt werden, um die großen Lautstärkeunterschiede in den Griff zu bekommen. Dafür erkor ich mir die &lt;a href=&quot;http://www.noll-electronic.de/sites_d/mixamp_2.html&quot;&gt;Noll Mixpot1&lt;/a&gt;. Ich fragte bei Noll Electronics an, ob ich danach noch einen passiven Lautstärkeregler (Spannungsteiler) schalten könne. Klaus Noll war persönlich am Postfach. Einige Verzögerungen (meine Abschlussarbeit, »seine« Musikmesse) bremsten das Ganze dann noch etwas&amp;hellip; dann aber hatte ich sie vor mir: Meine Noll Mixpot1 &lt;em&gt;Custom&lt;/em&gt;, vom Chef persönlich gelötet. Die aktuelle Elektronik hat also zwei Pickup-Wahlschalter wie gehabt, danach kommt ein aktiver Balance-Regler (im Prinzip ein Zweikanal-Mischpult), ein passiver Volume-Regler und dann&amp;#160;&amp;ndash; dann ist da noch etwas, was ich Klaus Noll nicht verraten hatte, obwohl er mir den Balance-Regler bereitwillig als Push-Pull-Poti ausgeführt hatte: Eine passive, fest eingestellte Höhenblende, die durch Herausziehen des Balance-Reglers eingeschaltet wird. Soweit die Theorie, denn ich bin mir noch nicht ganz klar, wie ich das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefpassfilter&quot;&gt;Tiefpassfilter&lt;/a&gt; erfolgreich so umsetzen kann, dass es vom Volume-Regler unabhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und jetzt?&lt;/strong&gt; In den nächsten Tagen werde ich noch verschiedene Arten von Saiten testen. Es ist aber nicht unwahrscheinlich, dass es bei den D&#039;Addario EXL-170-5 bleibt. Pimpen werde ich an dem Bass nichts mehr. Da ist nun alles ausgetauscht bis auf das Holz selbst. Besser kann der nicht werden. Unlängst war ich im &lt;a href=&quot;http://www.soundland.de&quot;&gt;Soundland&lt;/a&gt; und habe Bässe von &lt;a href=&quot;http://www.sandberg-guitars.de/&quot;&gt;Sandberg&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.public-peace.de/&quot;&gt;Maruszczyk&lt;/a&gt; angespielt. Das ist halt doch nochmal ein ganz anderes Kaliber als ein Asia-Bass. Und es ist auch viel schwieriger: Diese Bässe sind alle gut. Man kann keinen &lt;em&gt;besseren&lt;/em&gt; kaufen. Man muss sich wirklich darauf konzentrieren, welche klanglichen und spieltechnischen Eigenschaften einem wichtig sind. Klar, teurer geht immer, aber das ist dann kaum besser, nur luxuriöser. Seltsam aber wahr: Vom Spielkomfort her ist der Benton immer noch ungeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Harley Basstelton HBB5000 werde ich auf jeden Fall behalten. Nach so viel Chirurgie und so viel Bühnenerfahrung trennt man sich nicht mehr. Nochmal pimpen würde ich ihn nicht mehr. Lieber gleich ein richtig gutes Teil kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative; text-align:right; margin-reight:0px; margin-bottom:10px;width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; vertical-align:text-bottom&quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/benton2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sun, 03 May 2009 16:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>Bassvergleich online</title>
    <link>http://zwei.drni.de/archives/764-Bassvergleich-online.html</link>
            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
    <content:encoded>
    Markus Hartmann bietet sich als &lt;em&gt;Fernbassist&lt;/em&gt; an. Man schickt einen Track ohne Bassline hin und der Track kommt mit Bassline zurück. Eine nette Geschäftsidee, von der &lt;a href=&quot;http://www.delamar.de/musikproduktion-service-echt-klingende-baesse/&quot;&gt;Delamar überschwänglich berichtet&lt;/a&gt;. Was mich jedoch überschwänglich werden lässt, das sind die Werbevideos von Markus Hartmann auf seiner Homepage. Nicht, weil er so ein abgefahrener Bassist ist (gut ist er sicherlich). Sondern weil man da so schön den Vergleich von verschiedenen Bass-Typen und Stilrichtungen hat. Und das&amp;#160;&amp;ndash; wie bei Bässen auf YouTube leider nie der Fall&amp;#160;&amp;ndash; in einer mehr als erträglich guten Audio-Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.basstracks.de/warum.html&quot;&gt;Also frohes Vergleichen&lt;/a&gt;! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 23 Apr 2009 12:49:00 +0200</pubDate>
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    <title>Amateurchirurgie</title>
    <link>http://zwei.drni.de/archives/726-Amateurchirurgie.html</link>
            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    &lt;div style=&quot;position:relative; margin-bottom:10px; margin-left:0px; width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; vertical-align:text-bottom&quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/poti1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;Der ursprünglich halb defekte &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/557-Der-SWR-LA12-So-etwas-wie-eine-Review.html&quot;&gt;SWR LA12&lt;/a&gt; gab sich zunächst &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/567-SWR-LA12-Die-magische-Heilung.html&quot;&gt;plötzlich geheilt&lt;/a&gt;, dann wiederum wurde er vermeintlich &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/644-SWR-LA12-Richtig-geheilt.html&quot;&gt;unplötzlich richtig geheilt&lt;/a&gt;, aber auch das war nicht von Dauer. So half am Ende nur eines: Ein neuer Lautstärkeregler musste implantiert werden. Klein und unscheinbar sieht der Übeltäter auf dem Foto aus, brutal und grobschlächtig sind die Narben auf der Platine. Ja, hätten die Roboter bei SWR doch mal den dickeren Bohrer nehmen sollen für die Beine der Potis, dann wäre das alles ohne fieses Hebeln, Herumzangeln und ohne die Bohrmaschine gelaufen. Aber vermutlich war es halt so billiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin, nach allem Gebohre, Gesäge und Gelöte: Äußerlich alles hübsch und funktionieren tut es auch wieder. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Feb 2009 17:27:00 +0100</pubDate>
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    <title>SWR WorkingPro 12</title>
    <link>http://zwei.drni.de/archives/705-SWR-WorkingPro-12.html</link>
            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div style=&quot;position:relative; text-align: center; margin-bottom:10px; margin-top:10px; width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; &quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/workingpro12-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;Nachdem ich mir letzten Sommer den &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/557-Der-SWR-LA12-So-etwas-wie-eine-Review.html&quot;&gt;SWR LA12&lt;/a&gt; als Übungsamp gekauft hatte, war es um mich geschehen: SWR ist geil, SWR muss her, lauter, geiler, mehr! Im Proberaum und auf der Bühne benutzte ich weiterhin meinen Trace Elliot, war aber damit im Vergleich zum LA12 nicht mehr zufrieden. Also sparte ich auf das nächstgrößere 12&quot;-Gerät von SWR, und hier ist wir er: Der &lt;a href=&quot;http://www.swrsound.com/products/search.php?partno=4452200010&quot;&gt;WorkingPro&amp;#160;12&lt;/a&gt;! Wie schon der kleine Übungsamp also wieder ein 12&quot;-Lautsprecher mit Horn, auch wenn aus der Beschreibung nicht hervorgeht, ob der Treiber ein Piezo ist oder nicht. Befeuert wird die Bassreflex-Konstruktion mit 200 Watt. Doch der Reihe nach&amp;hellip;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal begreife ich sofort, warum günstige Geräte in Fachzeitschriften oft ähnlich gute oder schlechte Reviews wie teurere Geräte bekommen: Wenn man erst mal den stolzen Preis von 600€ (regulär &lt;a href=&quot;http://www.thomann.de/de/swr_workingpro_12.htm&quot;&gt;716€ bei Thomann&lt;/a&gt;) hingeblättert und dafür sein altes Faltboot inkl. Segel verkauft hat, dann wird man schnell pedantisch. So ein Preis macht unnachsichtig. So stört es auch schon beim ersten Blick, dass die Regler des Equalizers in Nullstellung eingerastet nicht genau auf Mitte zeigen, was ich beim LA12 noch locker hinnahm. Ansonsten macht der Pro&amp;#160;12 haptisch und äußerlich einen guten Eindruck: Amtliche Rack-Klappgriffe an der Seite, der Griff oben macht auch einen soliden Eindruck. Die Knöpfe gehen angenehm, alle Buchsen sind mit dem Gehäuse verschraubt, bis auf die Fußschalter-Buchse. Gut aussehen tut er aber nicht wirklich. Er wirkt ungelenk und klotzig,  wenn er auch nur 22kg wiegt. Die geschätzte Gefährtin findet ihn gar »hässlich«. Ganz so drastisch sehe ich es nicht, aber das Gitter wäre in Schwarz wirklich dezenter gewesen, so in Mausgrau gehalten bildet es zum Bedienfeld einen recht unausgewogen wirkenden Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Einschalten überrascht mit einem bemerkenswert lauten Netzteilbrummen. Das kommt nicht aus der Box sondern vom Trafo selbst. Na gut. Beim Spielen fällt es dann nicht mehr auf. Die angenehmere Überraschung sind die sehr hellen LEDs. Wer schon mal mittags open air seine LEDs angeschaut hat, weiß das zu schätzen. Normalerweise sieht man nämlich nichts, weil die Sonne viel zu hell ist. Ein leichtes Rauschen kommt aus dem Hochtöner, aber das fällt nicht ins Gewicht. Im Vergleich zum LA12 und manch anderem mit Hörnern bewaffneten Amp ist der Pro&amp;#160;12 eher zurückhaltend. Mumpfsoundverehrer können das Horn auch auf -6db absenken oder ganz abschalten. Wer gern aggressiv poppt, der wird hier am Aktivbass oder am EQ die Höhen etwas anschieben mögen. Klanglich kommt der Amp eher nüchtern daher, so lange bis man den regelbaren Aural Enhancer wie im Handbuch vorgeschlagen auf 2 Uhr dreht. Dann stellt sich ein satter aber detailreicher Bass-Sound ein, der mit fein dosierten Eingriffen am EQ alsbald gut gefällt. Auch wenn das alle Reviews schreiben, aber hier ist es wirklich so: Die H-Saite nimmt der Pro&amp;#160;12 recht locker. Im Vergleich dazu mumpft der kleine LA12 schon etwas. Der Pro&amp;#160;12 glänzt trotz Bassreflex-Konstruktion mit einem detaillierten, gut auflösenden Bass-Sound. Wie viel SWR-Sound man möchte, das kann man am Regler einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Features umfassen einen Bass Intensifier, den ich nicht benötige, einen Wedge EQ, der den Sound anpassen soll, wenn man den Amp wie eine Monitorbox nach hinten legt, was ja durch seine Formgebung auch gefördert wird. Ich finde allerdings auch liegend den »normalen« Sound vollkommen anständig. Dazu gibt es noch einen Endstufen-Limiter, der zum einen die Box vor durchbratenden Lautstärkeausrutschern sichert, zum anderen mit seiner hellen LED den Benutzer mahnt, leiser zu drehen. Risikofreudige Basser können den Limiter ausschalten.  Der Bass Intensifier und die Mute-Funktion können über einen proprietären Fußschalter geschaltet werden, zum Anschluss dient eine fünfpolige DIN-Buchse. Zu diesem Thema werde ich noch weitere Nachforschungen anstellen, denn Fußschalter gibt es auch deutlich günstiger als das Original (&lt;a href=&quot;http://www.thomann.de/de/swr_footswitch.htm&quot;&gt;69€ für ein vergleichbares Teil&lt;/a&gt;), ein Adapterkabel müsste ausreichen. Ein nicht so brillianter Nebeneffekt dieser Fernsteuerbarkeit ist die Tatsache, dass die Mute-Funktion beim Ausschalten nicht aktiviert bleibt. Das muss man beim immer etwas chaotischen Bühnenaufbau bedenken: Sobald der Strom kurz weg war, trötet der Amp hinterher los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative; text-align: center; margin-bottom:10px; margin-top:10px; width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; &quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/workingpro12-2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Der EQ ist dreibandig ausgeführt. Neben dem Gain-Regler finden sich noch eine -10db Absenkung für das Eingangssignal und der Mute-Knopf mit dazugehöriger LED. Außerdem verrät eine weitere LED potentielles Übersteuern am Eingangsverstärker. Das Handbuch meint, dieses sei nicht schädlich. Man kann also die Vorstufe als Verzerrer einsetzen, wenn einem der Sound behagt und der Bass genügend Saft liefert. Interessant ist am Rande bemerkt, dass der kleine Pro&amp;#160;10 und der große Pro&amp;#160;15 jeweils über weniger bzw. mehr Regler und damit Funktionen verfügen. Das ist dann doch etwas inkonsequent, wenn der Kunde für mehr Funktionalität von 12 auf 15&quot; umsteigen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite offenbaren sich noch zahlreiche weitere Anschlussmöglichkeiten. Einen Line-Out gibt es als Klinke unsymmetrisch und als XLR symmetrisch, verschiedene Einstellungen regeln, wo das Signal abgegriffen wird. Neben einem Stimmgeräte- und dem Kopfhöreranschluss finden sich auch noch Send- und Return-Buchsen für ein Effektgerät. Hier hat SWR ein nützliches Feature eingebaut: Das Verhältnis von nass zu trocken kann mit einem Regler auf der Frontseite eingestellt werden, so dass man seinen Originalsound nicht beleidigen muss, wenn man nur etwas Hall hinzufügen möchte. An der Seite findet sich noch ein regelbarer Line-Eingang, mit dem man den Amp einfach als Monitorbox benutzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Einsatzzweck her orientiert sich der WorkingPro&amp;#160;12 eher am Clubgig mit einem der selteneren Drummer, die keinen Dezibel feuernden Peniskompensationskomplex aufweisen. Mit seinen 200 Watt wird er aufgedreht im stillen Kämmerlein schon recht ungemütlich, auf der Bühne dürfte er sich wohl fühlen. Natürlich kann er mit einem Turm-Klassiker nicht mithalten&amp;hellip; aber eine ganze Turnhalle mit einem Bass-Amp zu bebassen ist sowieso nicht sehr vernünftig und darüberhinaus sehr schlecht für die Ohren. Das sollte man lieber der PA überlassen und genau da kann man den Pro&amp;#160;12 ja dann einfach nach hinten umwerfen und den DI-Ausgang an den Mixermann weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedienungsanleitung ist kurz und knapp aber ausreichend. Allerdings fehlt die Information, ob der »Line« betitelte Schalter den DI-Ausgang nicht nur vor dem EQ sondern auch vor dem Aural Enhancer abgreift. Der Support von SWR, der über den Eigentümer Fender Musical Instrument Corporation  abgewickelt wird, antwortete auf meine E-Mail auch nach mehreren Wochen nicht. Ein Blockschaltbild hätte hier sofort Klarheit verschafft. Also habe ich den Amp mal kurz an ein Mischpult gehängt und festgestellt: In Stellung »Direct« greift der DI-Ausgang das Signal direkt nach dem Input ab, andernfalls (»Line«) sind EQ und Aural Enhancer sowie der Bass Intensifier mit drauf. Der XLR-Ausgang wird dabei nicht vom Master-Volume beeinflusst. Darüber drückt sich die Anleitung missverständlich aus. Dort steht nur eindeutig formuliert, der unsymmetrische Ausgang (Klinke) werde auch vom Master-Volume geregelt&amp;#160;&amp;ndash; das stimmt aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Der SWR WorkingPro&amp;#160;12 ist ein Bass-Verstärker mit vielseitigen Features und einem amtlichen, satten Sound. Er kann sowohl im Proberaum als auch zu Hause glänzen. Mit seinen 200 Watt dürfte er auch Gigs ohne Katastrophenlautstärke gut wegstecken. Bei größeren Events mutiert er zur Bass-Monitorbox und beliefert auch die PA mit dem typischen SWR-Sound des Aural Enhancers. Da gibt es nichts zu meckern: Ein amtlicher SWR-Sound gepaart mit 12&quot;-Feeling. Von der Verarbeitung und der Optik her könnte bei diesem Preis allerdings noch etwas mehr drin sein. Die Anleitung könnte stellenweise informativer und korrekter sein. 
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    <pubDate>Sun, 18 Jan 2009 17:33:00 +0100</pubDate>
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    <title>Irre Töne von Hern Hellborg</title>
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            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Klar, nichts wird von einem Top-Bassisten mehr erwartet als ein flotter Daumen. Üble Slap-Orgien sind ein Muss. Jonas Hellborg hat die natürlich drauf, aber vorher zeigt er noch, dass man aus einem doppelhalsigen Bässchen noch ganz andere Töne herauskitzeln kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/uwdJO_2YY60&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/uwdJO_2YY60&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;(&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=uwdJO_2YY60&quot;&gt;DirektRohr&lt;/a&gt;)&lt;/small&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Was das Endorsement angeht, so ist Herr Hellborg bei der prominenten deutschen Bass-Schmiede &lt;a href=&quot;http://www.warwick.de&quot;&gt;Warwick&lt;/a&gt; untergekommen. Ja, mit Hellborg-Federn schmückt es sich eben gut. 
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    <pubDate>Tue, 16 Dec 2008 15:20:00 +0100</pubDate>
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    <title>Allerlei billige Bässe</title>
    <link>http://zwei.drni.de/archives/682-Allerlei-billige-Baesse.html</link>
            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    &lt;div style=&quot;position:relative; margin-bottom:10px; margin-left:0px; width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; vertical-align:text-bottom&quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/basskoepfe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;Prokrastination bei Ebay. Eine gefährliche Sache, nicht nur, wenn das studentische Konto mal wieder weniger als Ebbe verzeichnet. Im Billigsegment tummelt sich mittlerweile Zeug, das man eigentlich sofort haben wollen müsste, hätte man nicht so seine Erfahrungen gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wäre zum Beispiel ein fünfsaitiger grätenfreier Bass im Heavy-Metal-Look mit durchgehendem Hals und Ahorn-Body für läppische 429€. Schon allein die Optik lässt mich sabbern. Doch dann: Hey, die Hardware: Silber-Metallic, aka Mattchrom. Die Alarmglöckchen gehen an: Ja, mein &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/571-Brechaniken-von-Harley-Benton.html&quot;&gt;Harley Benton HBB5000&lt;/a&gt; kam auch in dem Stil. Und bei dem ist mittlerweile wirklich nur noch das Holz original, der Rest musste durch bessere Teile ausgetauscht werden, da er entweder keinen anständigen Sound lieferte oder zerbröselte. Und im Hals knackt es manchmal auch schon so verdächtig, dass ich nicht mehr ohne Notfall-Ersatzteil auf die Bühne gehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich weiter geht es in der Bucht mit einem ebenfalls fünsaitigen Grätenfreien, gleicher Verkäufer, vermutlich gleiche Bassklitsche. Marke und Hersteller sind bei Billigprodukten ja nicht unbedingt als eine Einheit anzusehen. Poplar Bird&#039;s Eye Top&amp;#160;&amp;ndash; boar Alter ey ist das sexy. Hochwertige Bridge, verspricht das Angebot. Da muss ich übrigens sagen, der oben verlinkte Harley Benton hat wirklich eine gute Bridge, die habe ich auch nur aus optischen Gründen ausgetauscht. Dann sehe ich da »Original Kent Armstrong« Pickups. Na, das glaube ich, aber wer ist Kent Armstrong? Der Bruder von Louis, Lance oder Neil? Sich selbst loben kann &lt;a href=&quot;http://www.kentarmstrong.com/&quot;&gt;der Hersteller&lt;/a&gt; natürlich ausgezeichnet. Hat jemand Erfahrung mit den Produkten? Sind die Teile qualitativ näher an z.B. &lt;a href=&quot;http://www.delano.de/&quot;&gt;Delano&lt;/a&gt; als die üblichen Tieftonchinawummerer, und das bei relativ niedrigen (man möchte sagen, vernünftigen) &lt;a href=&quot;http://www.wdmusic.co.uk/category/Electronics/Kent_Armstrong_Pickups/Bass_Pickups&quot;&gt;Preisen&lt;/a&gt;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Äxte sind von Santander, einer Marke, über die man im Netz nicht wirklich etwas erfährt. Auftreten tut sie nur in Fragen in Foren und bei Ebay, dort verkauft von Hobby Keller Musik Shop.  Schaut man sich die Ausstattung an und begibt sich wieder zum Grabbeltisch, so findet man HK (Inhaber Hermann Kempf) Bässe mit sehr ähnlichen Features, spezialisiert auf 6- und 7-Saiter. HK hingegen ist nicht ganz so unauffindbar sondern hat ganz normal eine &lt;a href=&quot;http://www.guitar-bass-shop.de/&quot;&gt;Web-Site&lt;/a&gt;. Auf der klickert man dann durch den Shop und findet&amp;#160;&amp;ndash; fast hat man es vorausgesehen&amp;#160;&amp;ndash; Instrumente mit der schon von meinem Harley Benton bekannten Hardware, diesmal in Gold. In Gold? Ja, stimmt, das gab es auch schon bei der &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/580-Harley-Benton-nun-Rocktile.html&quot;&gt;Harley-Benton-Edelbass-Reissue von Rocktile&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit nicht genug von halbzweifelhaften Marken. Der &lt;a href=&quot;http://www.hs-guitarshop.de/&quot;&gt;H&amp;amp;S Guitarshop&lt;/a&gt; verweist mittlerweile auf Google, sehr seltsam. Noch vor einem Jahr kaufte ich über Ebay bei dem Laden eine bundlose &lt;a href=&quot;http://flickr.com/photos/tjfuss/2958958326/&quot;&gt;Steinberger&lt;/a&gt;-Kopie zum Sensationspreis. Angeblich produzierte H&amp;amp;S immer erst nach Bestellung, was auch überall bekannt gemacht wurde. Eigentlich eine nette Idee. Wegen angeblicher Lieferschwierigkeiten beim Zulieferer bekam ich den Bass aber nie, dafür wenigstens irgendwann mein Geld zurück. Der »Hersteller« ist nun anscheinend verschwunden. Das Haifischbecken der Billigproduzenten ist eben dicht bevölkert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter im Land der fretless Bässe navigierend kommt man natürlich um die neue Billigmarke Dimavery nicht herum. Was man davon halten könnte oder sollte, das berichtete schon vor einiger Zeit das &lt;a href=&quot;http://blog.bassfire.de/2007/selbstversuch-teil-ii-dimavery-mm-501/&quot;&gt;BassFireBlog&lt;/a&gt;. Als Notfallbass ersteigerte ich dieses Jahr zu einem unverschämt niedrigen Preis eine Stingray-Kopie von Atrics. Äxte dieser Marke finden sich in ein paar französischen Shops, ansonsten weiß man nichts darüber. Das Holz klingt pur OK, die Bridge ist eine Katastrophe, und der Pickup ebenfalls. Dieser saß übrigens schief drin, weil der Ausschnitt aus dem Schlagbrett an der falschen Stelle war, den musste ich also erst mal größer feilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wären da noch die kleinen schwarzen Viersaiter, die immer gleich aussehen, aber mal Stagg oder Johnson oder sonst wie heißen. Meiner hieß Stagg, war mein allererster Bass, die Mechaniken klapperten und bei der Einstellung konnte man mit einem LKW zwischen Saiten und Griffbrett locker durchfahren, ohne anzustoßen. Der hängt nun bei einem Freund an der Wand und langweilt sich, letztens machte es Zoing und der Sattel zerbröselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kann man also über Billigbässe sagen? Nur eines ist sicher: Man weiß nie, in welchem Werk in China oder wo auch immer diese Dinger eigentlich produziert werden. Die Ähnlichkeit in Austattung und Hardware über Marken und »Hersteller« hinweg deutet darauf hin, dass es irgendwo eine riesengroße Bassfabrik geben muss, in der all dieser Murks produziert wird und von wo aus diese bassgewordenen Problemfälle ihre Reise in alle Welt antreten. Besonders beliebt ist dabei ein toller Edelbass-Look, der über die zweifelhaften inneren Werte hinwegtäuschen soll. Auch durchgehende Hälse oder einteilige geschraubte Hälse gehören zu den Argumenten der Billighersteller, schließlich fand man derlei Features früher nur in der gehobenen Klasse. Den Nullbund (wie z.B. bei &lt;a href=&quot;http://www.lefay.de/index.php?id=21&quot;&gt;LeFay&lt;/a&gt;) haben sie allerdings noch nicht für sich entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sollte nun also der wenig vermögende Bass-Einsteiger tun? Nun, Ibanez verkauft sehr günstige Bässe. Die günstigen von diesem Hersteller klingen zwar nicht besonders toll, sie sind aber meinen Erfahrungen nach sauber verarbeitet und lassen sich gut spielen. Man braucht keine Feile und kein Werkzeug und auch keine Ausbildung zum Gitarrenbauer, es kann gleich losgehen. Die billigen von Yamaha gefallen mir nicht so gut, dürften aber auch noch OK sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bass für&#039;s Leben trägt aber keinen dieser Namen. Ein paar Anregungen liefert meine unvollständige &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/595-Eurobass.html&quot;&gt;Liste europäischer Basshersteller&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Sun, 07 Dec 2008 14:35:00 +0100</pubDate>
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    <title>Drastische Preissenkung der Effektserie von Ashdown</title>
    <link>http://zwei.drni.de/archives/666-Drastische-Preissenkung-der-Effektserie-von-Ashdown.html</link>
            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    &lt;div style=&quot;position:relative; margin-bottom:10px; margin-left:0px; margin-right:10px; width:auto; height:auto;&quot; &gt;&lt;img style=&quot;border: solid 1px; vertical-align:text-bottom&quot; src=&quot;http://www.drni.de/niels/weblog/pix/ashdown-drive-plus.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;Vorgestern bemerkte ich durch Zufall, dass &lt;a href=&quot;http://www.thomann.de/de/ashdown_spezielle_bass_effekte.html&quot;&gt;Thomann&lt;/a&gt; die Preise aller &lt;a href=&quot;http://www.ashdownmusic.com/bass/section.asp?section=pedal&quot;&gt;Bass-Effekte von Ashdown&lt;/a&gt; um 50€ gesenkt hatte, das entspricht immerhin einer Preissenkung von fast 50%. Ich befürchtete, dass es mir so ergehen könnte wie schon öfter: Ich spare auf ein Gerät und kurz bevor ich das Geld zusammen habe, verschwindet es vom Markt. Will Thomann nun wieder alte Bestände loswerden? Also kaufte ich schnell einen Ashdown Drive Plus. Ein richtig netter Verzerrer, der Basserherzen höher grooven lässt. Den Sound muss man freilich mögen, da kann man nicht über Qualität, sondern nur über Geschmack streiten. Die stabile Blechdose macht einen robusten Eindruck, ein echter Bypass (Eingangsbuchse wird direkt mit Ausgangsbuchse verbunden) ist vorhanden. Nur ein gutes Netzteil sollte man haben, denn mit Billignetzteilen tritt ein unangenehmes Störgeräusch auf. Da das Ashdown-typische VU-Meter beleuchtet ist, sobald man in die Input-Buchse was einsteckt, ist der Batteriebetrieb vermutlich keine gute Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anfrage bei Ashdown ergab: Nein, die Effekte sind keine Auslaufmodelle. Die sind jetzt einfach immer so günstig! Man habe die Preise der Effektgeräte dauerhaft gesenkt, um den Markt in Schwung zu bringen. Thomann hat also  einfach nur zügig auf die Preissenkung reagiert. Es ist keine Panik von Nöten, man kann noch warten bis das Weihnachtsgeld ausgezahlt wurde und sich dann mal in der Effekt-Welt von Ashdown umsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Frage bleibt dann doch: Wenn es sich immer noch lohnt, die Teile zu dem Preis zu verkaufen, war dann der vorherige Preis nicht etwas unverschämt? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 05 Nov 2008 12:24:00 +0100</pubDate>
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    <title>SWR LA12: Richtig geheilt</title>
    <link>http://zwei.drni.de/archives/644-SWR-LA12-Richtig-geheilt.html</link>
            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Nun mal der Vollständigkeit halber: Im Juni &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/557-Der-SWR-LA12-So-etwas-wie-eine-Review.html&quot;&gt;berichtet ich&lt;/a&gt; über den Bassverstärker LA12 aus dem Hause SWR. Ich schrieb, das Volume-Poti krache wie Drecksau. Kurz darauf schickte ich den Amp zum Händler zurück, &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/567-SWR-LA12-Die-magische-Heilung.html&quot;&gt;wo er makellos funktionierte&lt;/a&gt;. Ich bekam ihn wieder und natürlich ließ das erneute Auftreten des Defektes zu Hause nicht lange auf sich warten. Also wühlte ich mich durch das Netz, fragte Leute, usw.&amp;#160;&amp;hellip; Vorläufiges Ergebnis: &lt;a href=&quot;http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=61&amp;act=8&amp;act_sub=21&amp;L=&amp;typ=u&amp;hkatid=111&amp;ukatid=822&amp;spr=DE&amp;brand=MI&amp;seiten_id=21&amp;produktliste=61&quot;&gt;Monacor vertreibt die passenden Teile im Großhandel&lt;/a&gt;, im Einzelhandel ist nichts zu bekommen. (Gerne lasse ich mich in den Kommentaren auf Bezugsquellen hinweisen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch es kam anders. Kurze Zeit später trat auch bei der Eingangsbuchse ein Wackler auf. Zwei defekte Teile? Unwahrscheinlich! Also lötete ich die komplette linke Seite der Vorverstärker-Platine noch einmal nach. Seitdem: Keine Probleme mehr. Dafür Garantie futsch. Hoffentlich merkt es keiner, wenn das Ding wirklich mal ernstlich kaputt geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alles gut. Schade nur, dass der Kunde das selbst machen muss. Vom Sound her ist der Amp nach wie vor ein Traum. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Oct 2008 17:34:00 +0200</pubDate>
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    <title>SWR LA12: Die magische Heilung?</title>
    <link>http://zwei.drni.de/archives/567-SWR-LA12-Die-magische-Heilung.html</link>
            <category>Bass</category>
    
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    <author>nospam@example.com (DrNI)</author>
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    Vor kurzem &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/557-Der-SWR-LA12-So-etwas-wie-eine-Review.html&quot;&gt;berichtete ich&lt;/a&gt; über meine Neuanschaffung, einen SWR LA12 Bassverstärker. Das Gerät erwies sich als defekt. Also reklamiert beim (Verdand)Händler, in dem Fall Musik Schmidt in Frankfurt. Die Abwicklung war vorbildlich: Meine E-Mail wurde zügig beantwortet und wie versprochen wurde mir ein Freeway-Ticket für UPS per Post geschickt. Ich packte den Brüllwürfel ein und rief wie mir geheißen bei UPS an. Dort lernte ich am Telefon die Schattenseiten der Computerlinguistik kennen: Mit meinem schwäbischen Akzent kam der Automat nicht klar, schaltete daher nach einigem Hin und Her auf eine Frau um, die mir dann 100 Fragen stellte. Zum vereinbarten Termin kam &lt;a href=&quot;http://www.drni.de/blog/archives/469-Der-gelbe-Mann.html&quot;&gt;der braune Mann&lt;/a&gt; und nahm die große Kiste mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Tage später, kurz vor dem Aufbruch zu einem Gig, klingelt der Telecommander und ich habe einen Mitarbeiter von Musik Schmidt an der drahtlosen Strippe: Kein Defekt feststellbar! Er spielt mir den Amp durchs Telefon vor, was sich in etwa so anhört, als würde man eine unglücklich eingestelltes Billigverzerrerpedal an einen Hochtöner anklemmen und übel quälen. Zunächst Ratlosigkeit. Ja, ich habe verschiedene Bässe und Kabel ausprobiert an dem Amp. Dann macht mir der Herr ein Angebot: Er schicke das Teil wieder zu mir, und wenn der Defekt wieder auftrete, könne ich ihn anrufen. Ich willige ein. Unkulante Firmen hätten die ganze Aktion nämlich einfach in Rechnung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade kam die Kiste an. Und sie funktioniert tadellos. Jetzt heißt es warten, bis es wieder scheppert. Oder war es wirklich eine magische Heilung während der Reise? 
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    <pubDate>Mon, 30 Jun 2008 10:10:00 +0200</pubDate>
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