So etwas Latin-mäßiges, sagt er. In D-Moll. OK.
Am Ende hängt es davon ab, was der Drummer vorgibt. Und los, und nach ein paar Takten ist sich der Schlägerling mit sich einig. Aber noch nicht mit mir am Bass. Mein Hirn päst irgendwo zwischen Santanas
Black Magic Woman, Jobims Mädchen aus Ipanema und einem swingigen Walking-Bass herum. Eine Entscheidung! Am besten in den nächsten sechs Takten, nein, besser wäre es schon vor sechs Takten gewesen. Ich breche den Akkord auf und nehme die Sieben und die Acht dazu, die Eins auf die Eins, den Rest egal wohin, rhythmisch nun also doch die ultraschnelle Variante
Black Magic Woman, es klappt, der Chefgitarrist lächelt, die Damen im Publikum schwingen die Gesäße, ich fühle mich wieder jung und unbesiegbar.