Nach zwei Jahren Bauzeit mit vielen viel zu langen Pausen ohne Muse und ohne Energie für den letzten Schliff ist es nun so weit. Einzelne meinten ja schon, ich solle das Werk wegwerfen und neu beginnen. Das kommt natürlich nicht in meine Tüte. Auch wenn man nach zwei Jahren eigentlich schon weiter ist als das eigene neue Album. Nun denn, so sieht das Dingen aus:

Im Vergleich zum Vorgänger
Constant Change, dem ja hierzublog
eine ganze Serie gewidmet ist, gibt es über
KlingKlangDingDong weniger zu sagen. Es handelt sich um eine bildhafte Klangkollage in vier Stücken, die gegen Ende bis an die Grenzen des allgemeinen Musikverständnisses geht. Die Musikrichtung ist grob geschätzt Ambient vermischt mit experimentellen Klängen. Spätfolgen einer
Berliner Schule sind auch zu finden. Die Grundstrukturen sind zumeist im Sequenzer erstellt, darüber wurde improvisiert.
Nach erprobter Manier wurden für ein Stück die syntaktisch annotierten Sätze aus der
TiGer-Baumbank als Eingabedaten für einen Melodiegenerator benutzt.
Zum Einsatz kommen dabei zahlreiche ungewöhnliche Klangerzeuger, die aber nicht immer als solche auffallen: Gesampelte Stimmen und Salatschüsseln, verfremdete Regentropfen, und auch ein Vocoder ist in einem Stück dabei. Selbstverständlich sind auch diverse Synthesizer beteiligt gewesen, natürlich der
OB-12 aber auch ein Juno 106 und die fabulantastische Software
ZynAddSubFX, um nur die wichtigsten zu nennen. Bass ist zumeist Bass, elektrisch.
Also auf
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