Mach's dir doch einfach selber


Trackbacks

Ich mach es selbst. Ich mische meine Musik selbst, ich baue meine Studio-Racks selbst, ich pimpe oder repariere meine Instrumente selbst, ich installiere mein Betriebssystem selbst, ich schließe die Waschmaschine selbst an, löte in meinem Verstärker herum
Eines der zwei goldenen Ohren unseres Lieblingstontechnikers. (Foto: Judith Neukamm) Für das Publikum ist alles easy. Da spielt eine Band zum Frühschoppen. Die machen Blues und so. Und auch Rock-Zeug. Der Eintritt ist frei, Sonntag um 11 geht es los. F

Kommentare
Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)

Kil
1
Das Problem ist doch, dass man wirklich alles können muss und das ist bei den wenigsten bis gar keinem der Fall. Man sollte auch seine eigenen Songs nicht unbedingt selbst produzieren. Ein externer sachkundiger Blick kann nicht schaden. Zudem muss ein guter Musiker noch lange nicht gut im Bedienen von DAWs sein und die letzten Geheimnisse der Tontechnik beherrschen. Zugleich fehlen die Beziehungen zu professionellen Kontaktpersonen, die einen in der Presse oder im Radio platzieren könnte.

Der Vorteil der Castingshows ist, dass man diese Kontakte bekommt. Zwar ist spätestens zu Beginn der nächsten Staffel die Aufmerksamkeit ersteinmal weg, doch die Kontakte bleiben da und man ist bei den richtigen Leuten bekannt. Wenn man dann auch noch in der Lage ist wirklich selbst etwas zu entwickeln und gute Musik zu schreiben, dann kann mans trotzdem noch zu etwas bringen. Das bedeutet allerdings harte Arbeit an der Fanbase und Auftritte auch in kleineren Locations. Das gilt natürlich auch für die, die ohne sowas nach Oben wollen. Es ist nur für die schwerer überhaupt erstmal bekannt zu werden. Wogegen der Castingshow Gewinner erstmal ein Problem mit seinem Image hat, sofern er in eine andere Musikrichtung will. Harte Arbeit ist es in jedem Fall.

Der kritische Punkt ist der Übergang zur Professionalität. Wenn der Punkt kommt, an dem man sich entweder für eine weitere Verbesserung der Musikkarriere oder für den Job entscheiden muss, wirds schwierig. Wählt man lieber die sichere Variante oder die Musik, wo es vielleicht bald wieder bergab gehen könnte.

Man sollte vielleicht auch wissen, dass ein Plattenvertrag nicht automatisch zum Leben reicht, außer man landet regelmäßig in den Top10 möglichst international.

Das größte Problem sehe ich eh bei der richtigen Zusammensetzung der Band. Die Leute müssen alle gut sein und sich musikalisch wie privat verstehen und auch langfristig zusammen bleiben. Meistens sind aber die guten Leute an einem Ort schon in Bands gebunden und man bekommt nur noch die "Reste". Gut klingt jetzt etwas komisch ist aber meine Erfahrung. Das heißt je weiter die Zeit voranschreitet, desto geringer werden die Chancen jemanden zu finden, bevor der Altersunterschied auch noch zu groß wird. Einfacher ist das natürlich für Leute die elektronische Musik machen, die können ja zumeist alles selbst über Keyboards einspielen und brauchen nicht noch andere Instrumentalisten.

Also Internet, alles gut und schön, aber man ist halt nur ein Rufer unter abertausenden und da gehört zu werden ist dann recht unwahrscheinlich. Daher ist meine Einschätzung, dass man weiterhin professionelle Partner braucht, die das entsprechende know how und Vitamin B haben um einen auch richtig zu promoten.

Kommentar schreiben


Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA 1CAPTCHA 2CAPTCHA 3CAPTCHA 4CAPTCHA 5





Suche
Blog abonnieren
XML Feedburner SmartFeed
Eigenwerbung
Verwaltung des Blogs
Login
Impressum
Siehe www.drni.de