SWR WorkingPro 12


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Kommentare
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Holger
1

Also - ehrlich gesagt, hässlich isser schon. Der sieht aus wie ein Heizlüfter aus meiner Kindheit...

Aber die inneren und die klanglichen Werte zählen.

DrNI
1.1

Ja, Heizlüfter, genau das ist es! Ich muss mir mal überlegen, wie sehr die Garantie darunter leidet, wenn ich das Gitter schwarz lackiere. 8-)

Die inneren Werte stimmen, aber die meisten Leute kucken ja mehr als dass sie Hören, von dem her ist es schon gut, wenn es auf der Bühne hübsch aussieht.

Aus reiner Neugier oute ich mich als Physik-Abwaehler: wieso braucht ein Bass-Amp 200 Watt, um mit kastriertem Schlagzeug einen Clubgig zu ueberstehen, und einem Gitarren-Amp wie dem Vox AC15 oder AC30 reichen 15/30 Watt um ein Haus zum Einsturz zu bringen? Was machen die Basser falsch?

Ah ich denk ich kanns mir doch selbst beantworten. Dein Amp ist kein Roehrenverstaerker.

DrNI

Das ist ein Teil der Antwort. Der andere Teil ist, dass man generell für tiefe Töne mehr Power braucht. Bei unserer PA zum Beispiel haben wir für die Töne unter 200 Hz einen Subwoofer mit 400W, während die 2 Top-Teile für den Rest darüber zusammen ebenfalls 400 Watt haben. Warum genau das so ist, darüber müsste ich als der ehemalige Physik-LK-fast-Durchfaller nun mal nachdenken.

Röhren gehen sanft in die Sättigung, d.h. sie verzerren nicht abrupt. Deswegen kann man einen Röhrenamp gnadenloser aufreißen und es klingt noch angenehm.

Wieso hast du dann nicht nen Roehrenamp geholt? Fuer den Preis waere das doch sicher drin gewesen. Eigentlich ist Roehrensound doch unwiederstehlich.

Roehren sind zwar was feines, haben aber mehrere Nachteile: erstens, eine Roehre brennt ab und an aus, dann steht man dumm da. Roehrenwechsel sind teuer. Zweitens: Roehrenverstaerker sind immer schwerer als Transen. Oder gar Class-D Endstufen. Markbass kriegt ja mehrere hundert Watt im Lunchpackformat und unter fuenf Kilo auf die Reihe. Das schafft man mit Roehren nun sicher nicht.

Also sind Roehren fuer Clubgigs nich so dolle. Ausserdem sind Roehren zickig. Viele Roehrenverstaerker muessen erst eine weile warmlaufen, bevor sie guten sound haben.

Und, fuer das Geld ist noch kein gescheiter Roehrenamp drin. Nicht fuer den Bass zumindest.

Röhren und SWR-Sound gibt es durchaus auch zu kaufen, aber da muss man wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Aber auch dann bleibt es bei der Preamp-Röhre, Endstufen-Röhren sind bei Bass-Amps selten (naja, Hiwatt dürfte für noch teurer was im Programm haben).

Für Röhren spricht wie schon erwähnt der Weiche Übergang in die Zerre. Allerdings macht beim Bass eine richtig fette Zerre nur Sinn, wenn man die tiefen Frequenzen relativ ungezerrt durchlässt, sonst tut es meist komplett matschig und bäh. Spezielle Zerr-Pedale wie das unlängst hier vorgestellte Ashdown Bass Drive Plus leisten das. Eine leichte Sättigung ist was anderes, dafür kann eine Röhrenvorstufe gut herhalten. Das andere ist der "warme" Sound. Den bekommt der grinsende Tontechniker unter Umständen aber mit dem vollparametrischen Equalizer genauso hin.

Und dann muss man sich entscheiden, ob man überhaupt Röhrensound will, oder ob es einem gnadenlos transistor-akkurat nicht sowieso lieber ist.


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