Wer an der Uni Tübingen studiert, der kennt das ja. Speziell in der Neuphilologie. Jede Hausarbeit – ja jede Arbeit irgendwelcher Art – hat diese Erklärung zu beinhalten:
Und darunter bitte unterschreiben. Wer nun faul wie ich ist, dazu noch LaTeX benutzt und nicht nur das Sprüchle sondern auch noch eine nette Linie mit seinem Namen darunter zum krakeligen Dekorieren mit dem eigenen Kaiser Wilhelm haben will, dem ist mit dem
tuebingerspruechle.sty geholfen. Einfach mittels
\usepackage{tuebingerspruechle} inkludieren und dann aufrufen mit
\SpruechleAufsagen{Vorname Nachname}
Der oben aufgeführte Wortlaut wurde
laut der Webseite der Slavisten im November 2005 vom Fakultätsrat beschlossen. Vielleicht gilt das Sprüchle ja auch in anderen Fakultäten. Ich glaube nämlich nicht, dass der gemeine Neuphilologe überhaupt weiß, was mit LaTeX gemeint ist.
Geeks können übrigens einfach mittels
\renewcommand{\DasTuebingerSpruechle}{HierNeuesSprüchle} ein Gesülze ihrer Wahl verwenden.