Geräusche sammeln ist eine meiner zahllosen mit Liebe verfolgten Tätigkeiten. Ein ganzes
Album voller Wasser gibt es dazu, und damit auch
Erkenntnisse: Das Problem ist der Wind. Der drückt die Membranen in die Mikrofone, was diese in ein niederfrequentes Störgeräusch umsetzen. Als Mikrofone nehme ich ein Paar
Røde NT5. Die sind natürlich noch nicht edel, aber in der Klasse, in der Mikrofone anfangen, richtige Mikrofone zu sein. Diese kleinen silbernen Stäbchen aus Australien montiere ich auf eine Stereoschiene in
XY-Anordnung. Über ein Zwillingskabel geht es dann in den Recorder, einen äußerst handlichen M-Audio Microtrack II. Dessen popelige Batterielaufzeit wird mit einem USB-Akkupack erweitert. Leider ist der Microtrack II bei leisen Signalen viel zu rauschig, weswegen ich mir manchmal einen noblen Fostex-Fieldrecorder von einem Freund ausleihe.