Als im Jahr 1999 der Film
Eiskalte Engel (engl.:
Cruel Intentions) herauskam war ich gerade in einem Lebensabschnitt, in dem ich mit einem Freund relativ wahllos in Kinofilme seiner Wahl ging. Vielleicht ging deswegen dieser Song aus dem Soundtrack an mir vorbei, der heute eine meiner
Lebensabschnittshymnen ist.
Ordinary Life von Kristen Barry:
Glaubt man der
Indiepedia, so hat Kristen Barry später Matthew Ellard geheiratet, der laut den Liner Notes ihrer einzigen Platte
The Middle. The Beginning. The End. bei der Produktion eben dieser der Second Engineer war. Matthew ist immer noch
aktiv in seinem Studio in Boston, von Kristen hat man leider lange nichts mehr gehört. Aber wenigstens richtete vor einiger Zeit ein offenbar mit den beiden persönlich Bekannter auf seiner MySpace-Seite Grüße an sie aus, sie ist also noch da. Ihr »eigenes« Myspace-Profil scheint ein
Fake zu sein.
Musikalisch gesehen ist ihre einzige Platte, auf der obiges Stück nicht mal enthalten ist, eine kleine Offenbarung, die ich in die späte Grunge-Zeit einordnen würde. Einflüsse der Neunziger wie
Hole und natürlich
Nirvana lassen sich vermuten, dennoch bleibt alles etwas eigen, etwas sanfter, etwas mehr Kristen. Schade, dass ich das 1996 bei Virgin erschienene Album nicht damals schon entdeckt habe.
Aber es war eben auch ein anderer Lebensabschnitt. So entdecke ich hinterher, was die Musik meiner Jugend hätte gewesen sein können. Wer weiß, ob und was Kristen Ellard (geborene Barry) musikalisch so macht kann sich gerne kommentierend melden.