Willkommen zu Gsallbahdr.
Dies ist nun also der Auftakt, also der Takt vor dem eigentlichen ersten Takt. Der Takt, in dem das Publikum nochmal Luft holt und die Kapelle schon zwei Mal tief durchgeatmet hat. Und dann geht's los.
Es mußte irgendwann so kommen. Alle Welt hat das Bedürfnis, sich über die Banalitäten auszulassen. Kaum macht man das Glotzoskop an, schon bricht das frisch gekaute perfekte Dinner über einen herein, wo man doch, schon leicht alternd, immer noch im Big-Brother-Zeitalter lebt. Ist die Bude dann verseucht kommt Tine und macht sauber und alles neu. Da hilft nur noch ängstliches Staunen. Oder seinen Senf zur globalen Wurst dazuzugeben: Es war ja nur eine Frage der Zeit, ein neues Blog kriecht aus den Sümpfen von Digitalis.
So kriechen sie aus den Sümpfen, die neuen alten Erkenntnisse über das, was jeden Tag so passiert. Ich werde kein Tagebuch schreiben, weder geht das jemanden etwas an noch interessiert es. Hier folgen in unregelmäßigen Abständen Texte, Gedichte, überwiegend Betrachtungen zu den kleinen Dingen. Dinge, die einen in die Ritzen des Parketts schmelzen oder auf die Zimmerpalme klettern lassen.
»Gsallbahdr« ist ein urschwäbisches Wort und bezeichnet Geschwätz, Genörgel und allerlei andere vom Empfänger nicht unbedingt bestellten Meinungsäußerungen. Wenn der Titel nicht zutrifft, dann habe ich gewonnen. In diesem Fall bitte ich um Benutzung der RSS-Feeds.
Ond jetzt hald ih mei Gosch. Tschüssle,
DrNI