Einhundert Tage bis zum Ende


Trackbacks

Ich find's schlimm: Hinterm Horizont geht's weiter. Also das Lied vom Udo. Aber am Ende trennt man sich doch, von seinem Blog zum Beispiel. Und dann geht es wo anders weiter, man ist doch derselbe, vielleicht nicht mal gescheiter. Deswegen möchte ich euch

Kommentare
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Laura
1

Mich macht das aergerlich... gelinde gesagt. Warum Nils diese Frist die nun wie ein endgueltiges Urteil ueber deinem blog schwebt. Und wenn ich auch spaeter noch mal in deinen Texten was lesen moechte? Muss ich mich also jetzt sputen, damit ich nichts verpasse?

Mann ey, lass ihn doch einfach ruhen, wenn das bloggen nicht mehr zu deinem Leben passt. Alles was du hier geschrieben hast, ist ein Teil von Dir. Loesch das doch nicht.

Niels
1.1

Klar ist das ein Teil von mir. Es ist aber die Frage, ob ich diesen Teil bis in alle Ewigkeit einer weltweiten Öffentlichkeit zeigen möchte.

Schon früher habe ich Dinge geschrieben, die ich nicht mehr öffentlich haben wollte. Was denkst Du, warum die Artikelnummer hier bei 1614 steht, es aber nur 346 Einträge gibt.

Du kannst natürlich mit irgend einem netten Nerd-Tool dieses Blog herunterladen und archivieren, da kann Dich niemand abhalten.

Nur ich will selber entscheiden, wie weit zurück in wie vielen alten Leben ich mich online präsentiere.

Vermutlich wird es ein neues Blog geben. Dazu beizeiten dann mehr.

Nun ja, wenn einmal etwas in das Netz gestellt wurde, bekommste es nicht mehr raus.

Kennst du die "Wayback-Machine"?

Das ist eine Webseite, mit der du Webseiten "in der Vergangenheit" besuchen kannst, sprich eine Momentaufnahme (Speichert nur Text - Bilder werden nur geladen, wenn sie auf Server noch vorhanden sind)

zb dieser Blog ist auch in dieser Maschine:

https://web.archive.org/web/20170320063158/http://zwei.drni.de/

Liebe Grüße

Niels

Das ist ein sehr nützlicher Hinweis, danke. Ich habe für mein neues Blog per robots.txt den Crawler von archive.org bzw. der WayBackMachine abgeklemmt. Für das bisherige nützt das ja nun nichts mehr.

Uli
2

Your blog is your castle. Und wenn du die Zugbrücke hochziehst oder das ganze Ding verschwinden lässt - deine Sache. Dass das Bloggersdorf von 2006 schon lange verwaist ist, ist schade, aber die Karawane zieht eben weiter. Und die guten alten Zeiten von in zehn Jahren, sie sind heute.

Mir bleibt nur, dir zu danken, dass du mich an deinen Gedanken teilhaben lassen hast. Und - tschack! bumm! boing! - ist das neue Projekt schon abonniert. Man sieht sich!

Niels
2.1

Es ist schon interessant, spannend, schön, befremdlich… wie sich die Welt verändert hat. Web 2.0, vor 10 Jahren gefeiert – der Journalismus hat die Zähne gezeigt und gegen die Blogosphäre angeschrieben, aus vermutlich echter Angst. Baden gehen tut er aber nicht wegen den Blogs.

Letztendlich hat Facebook das alles aufgefressen. Und andere Plattformen. Leider sind das Plattformen, die sich durch ihre Algorithmen nicht für Nischen stark machen wollen und können. Dafür binden sie die "Kommentarkraft" und die Besucher, denn das man soll vor allem eines: Nicht raus aus Facebook.

So gut wie jeder hat nun ein Smartphone, mit dem er die früher für nützliche Langeweile guten Pausen in seinem Alltag mit Action zuballern kann. Aber ernsthaft was lesen tun wohl nicht viele damit. Also auch keine Blogs. Der flache Zeitvertreib klaut die Ressourcen möglicher Rezipienten. (Als Musiker geht es einem ganz ähnlich wie als Schreiber).

Was bleibt, sind Lifestyle- und Yoga-Blogs, das ganze lebensberatende Zeug. Da siegt der akute Bedarf einer vermutlich ziemlich ratlosen Generation dann über die verkürzte Aufmerksamkeitsspanne. Wobei diese Blogs nach Schema F gestaltet sind. Immer wenn ein neues aufmacht, wartet man auf das kostenlose E-Book, wir nähern uns an den Stil amerikanischer Ratgeberliteratur an.

Was also tun? Entweder mitmachen oder eben nicht. Mitmachen ist keine Option für mich als freien Schreiber und Denker. Nicht mitmachen heißt, es entweder zu lassen oder auf die ganze Geschichte weniger zu geben und eigentlich nur noch das zu machen, was einen selbst irgendwie anspricht. Selbst-Zweck. Und das ist der neue Versuch im neuen Blog.


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