Loswerden und Loslassen


Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare
Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)

Sebastian
1

Verschenken kann aber auch gefährlich werden, einerseits, weil man damit vielleicht anderen Dinge aufdrängt, nur, damit sie nicht weggeworfen werden (Ich erinnere mich an Kinderkleidung, die durch mehrere Generationen und den kompletten Verwandtenkreis wanderte), andererseits, weil man damit den Beschenkten zum Empfänger von Almosen degradiert und schlimmstenfalls an das Empfangen gewöhnt.

Sollte allerdings auch mal wieder ausmisten.

DrNI
1.1

Na das mit dem Geschenken kommt doch auch darauf an, wie ehrlich man miteinander umgeht. Es ist natürlich schade, wenn man die Leute in seinem Umfeld nicht fragen kann, ob sie etwas haben wollen, weil sie ja aus falscher Höflichkeit sowieso nie ablehnen würden.

Beim Verschenken über Free Your Stuff-Gruppen oder die Geschenkkiste auf dem Bürgersteig wird sicher auch keiner unfreiwillig beschenkt.

Sebastian

Stimmt. Ich sehe allerdings die (großartigen) Geschenkboxen nicht als klassisches "Schenken" an. Schließlich hat das immer eine Beziehungsebene, die das ganze vom reinen Prozess des materielles weitergeben zu einer hochkomplexen, zwischenmenschlichen Angelegenheit macht. Ich hätte gerade als Kind nie ablehnen können, wenn mir meine Großmutter häßliche Socken geschenkt hat, weil sie das zutiefst verletzt hätte. Und dann gibt es ja noch solche Schenkfeste wie Geburtstage und Weihnachten, wo man... herrje!

Geschenkkisten sehe ich eher als Weitergabe-Kisten und darin kann ich auch kein Problem erkennen. Problematisch sind dann die erwähnten gesellschaftlichen Schenk-Zwänge und solche Dinge wie Tafeln (als Dauereinrichtungen), denen Lebensmittelhändler ihre nicht verkaufte Ware "schenken", oder dauerhafte Spenden an "arme Länder".

Oh ja, ich mache mir auch oft Gedanken über das Thema. Und bei jedem Umzug spätestens wird ausgemistet. Aber das ist viel zu wenig.

Versuche schon, wenigstens hauptsächlich gebrauchte Klamotten zu konsumieren und meinen alten Kram will ich in Zukunft bei "Kleiderkreisel", "Mamikreisel" und "Tauschothek" online verkaufen.

Auf Flohmärkten verkaufen ist nix für mich- da muss man zu früh aufstehen. :-P

Aber verschenken geht natürlich auch...

Hier in Düsseldorf gibt es auch in fast jedem Stadtteil "Giveboxen", wo man Sachen reinstellen kann, die man nicht mehr braucht - und wer es haben will, nimmt es sich eben raus.


Kommentar schreiben


Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA




Google the Site
Das Obligatorische

 
Oder: Die Seite von Zwei bei Facebook besuchen.
Eigenwerbung
Verwaltung des Blogs
Login
Impressum

Siehe www.drni.de